Was ist "Wiki-Med"?

"Wiki-Med" verfolgt das Ziel, für die Medizintechnikbranche innovative Anwendungs- und Modellösungen für das Wissensmanagement zu konzipieren und umzusetzen. Die prozessnahe Integration und Erprobung von bereits validierten Wissensmanagementinstrumenten steht dabei im Mittelpunkt. Folgende Instrumente sollen im Verbundprojekt "Wiki-Med" exemplarisch umgesetzt werden:

  1. Prozessorientierte multimedial unterstützte Wissensdatenbanken (z.B. im Servicebereich)
  2. Methoden der toolbasierten Wissensstrukturierung
  3. Methoden der Wissensvisualisierung durch Wissens- und Lernbausteine
  4. Prozessnahe Lernmethoden mit "Blended Learning"
  5. Prozessorientierte Communities of Practice
  6. Lernkooperationen mit virtuellen Plattformen bei der Planung von Anwendungen in der Medizintechnik

Außerdem sollen übertragbare Referenzmodelle und Best Practice Beispiele für die Medizintechnik etabliert werden. Am Verbundprojekt "Wiki-Med" sind 5 Partner aus der Medizintechnikbranche und der angewandeten Forschung beteiligt.

"Wiki-Med" wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi)

BMWi

im Rahmen der Initiative "Fit für den Wissenswettbewerb" gefördert.

Fit_Wissenswettbewerb

Projektträger für das Verbundvorhaben ist das Deutsche Luft und Raumfahrt Zentrum.

DLR

Das Projekt hat eine Laufzeit von 2005 bis 2009.


Warum Wissensmanagement in der Medizintechnikbranche?

Die deutschen Hersteller von Medizintechnik und -produkten stehen auf Grund des gestiegenen Preisdrucks und des sich verschärfenden Wettbewerbsdrucks vor neuen Herausforderungen.

  1. Innovationsfähigkeit muss gestärkt werden, um zukünftig wettbewerbsfähig zu sein.
  2. Wissen und Erfahrungen müssen mit neuem Wissen erfolgreich kombiniert werden. Der Umgang mit internem und externem Wissen ist zu systematisieren.
  3. Wissen muss prozessbezogen erfasst und zur Verfügung gestellt werden (z.B. im Serviceprozess).
  4. Technischer Kundenservice und Problemlösungsfähigkeit beim Kunden vor Ort stellt ein bedeutendes Erfolgskriterium für die Medizintechnikbranche dar.

Innovative Wissensmanagementinstrumente leisten einen wesentlichen Beitrag, um die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit von Unternehmen der Medizintechnikbranche zu stärken.


Wie werden die Wissensmanagementinstrumente eingeführt?

Das Verbundprojekt "Wiki-Med" gliedert sich die Projektphasen Anforderungsspezifizierung, Konzeption und Umsetzung.

In der Anforderungsspezifizierung werden folgende Methoden eingesetzt:

  1. Anforderungsermittlung mit der Quality Function Deployment (QFD)
  2. Prozess- und Kompetenzanalysen/ Wissensbedarfsanalyse
  3. Analyse der Informations- und Kommunikationsstruktur
  4. Lead-User Befragungen und Online Befragungen

IIn der Konzeptionsphase werden folgende Methoden eingesetzt:

  1. Wissensorientierte Prozessvisualisierung (Ist- und Soll-Prozesse)
  2. Wissens- und Informationsprozessmodellierung
  3. Abbildung von Wissensstrukturen und Wissenslandkarten

Die Umsetzung erfolgt auf Basis der Ergebnisse aus der Anforderungs- und Konzeptionsphase.


Wer sind die Projektpartner?

Karl Storz Logo

Karl Storz GmbH &
Co. KG
Mittelstr. 8
78532 Tuttlingen

Aries AT Logo
Aries AT GmbH
Warenburgstr. 3
78050 Villingen
Andreas Hettich Logo
Andreas Hettich GmbH & Co.KG
Föhrenstr. 12
78532 Tuttlingen Fraunhofer IPA
Nobelstr. 12 70569 Stuttgart
Spectaris Logo
SPECTARIS
Deutscher Industrieverband für optische, medizinische und mechatronische Technologien e.V.
Saarbrücker Str. 38
10405 Berlin



Projektkoordination:

Fraunhofer IPA Logo

Fraunhofer IPA
Dipl.-Inf. Tamer Ergin
Nobelstr. 12
70569 Stuttgart
Tel.: +49 (0) 711 970-1871
Fax: +49 (0) 711 970-1002
E-Mail: ergin@ipa.fraunhofer.de


 

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Willkommen beim Verbundprojekt "Wiki-Med"

Wissensmanagement für die Medizintechnikbranche -
Anwendung von Wissensmanagementlösungen zur Erschließung und Nutzung prozessorientierten Wissens

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